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It runs in the Family
Komödie in drei Akten
Dialektbearbeitung von Fritz Klein

Im Kantonsspital steckt man mitten in den letzten Vorbereit­ungen für die Jubiläumsfeier. Die Ärzte wollen ein Theaterstück vorführen, es sind jedoch noch nicht alle Rollen besetzt. Der tragische Held dieser Geschichte, Dr. Leo Leu muss gleichentags vor einem Kongress eine Rede halten. Die Chefin des Spitals will ihm dabei behilflich sein, da sie von Dr. Leus Fähigkeiten als Redner nicht überzeugt ist. Mitten in diese Szenerie platzt eine ehemalige Schwester mit der Nachricht, dass sie und Dr. Leu ein gemeinsames Kind haben. Der völlig ahnungslose Herr Doktor muss dieses Geheimnis nun vor seiner Frau und seiner Chefin verheimlichen. Dies ist umso schwieriger, als dass sein Sohn sich im Spital aufhält, um seinen «verschollenen» Vater zu suchen. Mehr oder weniger freiwillig hilft dem gestressten Doktor sein Kollege Dr. Blättler.
Nach diversen Notlügen und «Geständnissen» scheint die Lage unter Kontrolle, glaubt man. Doch da erscheint eine Patientin welche irrtümlicherweise statt in der psychiatrischen Klinik im Kantonsspital «ausgestiegen» ist und krampfhaft vom betreuenden Pfleger gesucht wird. Sie verursacht natürlich weitere Chaossituationen in der Klinik. Und nicht zuletzt kommt noch die Oberschwester ins Spiel und ein Polizist fängt an, heikle Fragen zu stellen. So sehen sich die zwei Ärzte gezwungen, die Show weiterzuziehen, wobei ihnen auch noch die Regisseurin der hausinternen Theatergruppe mit Kostümen und einer Theatereinlage helfen muss. Die zwei geben jedoch nicht auf, so dass am Schluss doch noch eine, alle zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Ob jedoch der gestrenge Polizist mit seiner Situation zufrieden ist, scheint eher fraglich.

Der Autor
Der Engländer Ray Cooney gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Komödienautoren. Er begann früh mit der Schauspielerei, trat auf der Bühne, im Film und Fernsehen auf und gründete in den 1980er-Jahren eine Komödienbühne in London. Mit dieser produzierte er zwanzig Stücke. Cooneys Komödien zeichnen sich durch ihre absurde Komik aus. Häufig spielen Verwechslungen und «Notlügen» eine zentrale Rolle.

Der Regisseur
Benno Inderbitzin ist seit über zehn Jahren aktiv bei der Georgsbühne mit dabei. Während sieben Jahren konnte er als Schauspieler viel Erfahrung sammeln und brillierte in verschiedensten Rollen. Mehrmals übernahm er auch Hauptrollen (so in «Dr Schaukelstuhl» oder «Funny Money»). Seine erste Regiearbeit bei
der Georgsbühne war 2012 die Komödie «Stöck, Wyys, Cash». An diese schlossen sich weitere, sehr erfolgreiche Inszenierungen an, zum Beispiel das französische Erfolgsstück «Hotel Mimosa» oder die anspruchsvolle Komödie «Doppeltüren» von Alan Ayckbourn. «Alles uf Chrankeschiin» ist Benno Inderbitzins siebte Regiearbeit.

Aufführungsrechte: Theaterverlag Breuninger, Aarau

Schweizerdeutsche Bearbeitung von Etienne Meuwly

Um Spenden für ihre Ständerats-Kandidatur zu sammeln, hat Sarah Auf der Maur zu einen Apéro eingeladen. Zu Gast sind ihre Wahlkampfhelferin, ihr Redenschreiber und das zahlungskräftige Ehepaar Pulver. Völlig unerwartet taucht aber auch Harri auf, der Schulfreund ihres Ehemannes Rolf. Und Harri hat ein Problem: Sein Chef, ein Mafia-Boss, hat ihn beauftragt eine Leiche zu entsorgen und nun braucht er vorübergehend ein Versteck für diese. Es kommt wie es kommen muss: Rolf und Harri verpassen den richtigen Moment um den toten Jimmy zu verstecken
und so macht dieser im Verlaufe des Abends die Bekanntschaft vieler «interessanter» Menschen. Diese wiederum sind so von sich selbst eingenommen, dass sie erst sehr spät bemerken, dass mit Jimmy etwas nicht stimmt...

Der Autor
Der amerikanische Theaterautor Burton Bumgarner schreibt Stücke für Schulen und das Volkstheater. Sein Spektrum reicht von abendfüllenden Komödien über Einakter bis zu zehn Minuten kurzen Sketchen. Bumgarner veröffentlichte bisher über 75 Stücke bei verschiedenen Verlagen und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem auch für die Komödie «No Body Like Jimmy».

Der Regisseur
Benno Inderbitzin ist seit über zehn Jahren aktiv bei der Georgsbühne mit dabei. Während sieben Jahren konnte er als Schauspieler viel Erfahrung sammeln und brillierte in verschiedensten Rollen. Mehrmals übernahm er auch Hauptrollen (so in «Dr Schaukelstuhl» oder «Funny Money»). Seine erste Regiearbeit bei
der Georgsbühne war 2012 die Komödie «Stöck, Wyys, Cash». An diese schlossen sich weitere, sehr erfolgreiche Inszenierungen an, zum Beispiel das französische Erfolgsstück «Hotel Mimosa» oder in der vergangenen Saison die anspruchsvolle Komödie «Doppeltüren» von Alan Ayckbourn. «No Body Like Jimmy» ist Benno Inderbitzins sechste Regiearbeit.

Aufführungsrechte: Theaterverlag Kaliolabusto

Communicating Doors
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Schweizerdeutsche Bearbeitung von Georg Suter

Die Doppeltür einer Hotelsuite entpuppt sich in dieser Krimikomödie überraschend als Zeitmaschine: Zwei Morde wurden vor Jahren in ein und demselben Zimmer begangen, ein dritter steht unmittelbar bevor, und geschäftig hasten nun drei Frauen (die damaligen und potentiellen Opfer) quer durch Vergangenheit und Zukunft, um ihr besiegeltes Schicksal abzuschmettern. Verfolgt werden sie dabei von einem wild entschlossenen Killer und einem immer verwirrteren Hoteldetektiv, bis am Ende nichts mehr so war, wie es gewesen ist. Gut gelaunt spielt Ayckbourn mit Zitaten aus Thrillern und Science-fiction-Filmen und experimentiert fröhlich mit den theatralischen Möglichkeiten von Zeit.

Der Autor
Sir Alan Ayckbourn (*1939 in London) war ursprünglich Schauspieler, bevor er zu "Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker" (The Economist) wurde. Für seine inzwischen rund 80 Stücke ist er mehrfach ausgezeichnet worden, darunter bisher allein siebenmal mit dem Evening Standard Award. Übersetzt wurden sie in über 30 Sprachen, einige von ihnen wurden in England und Frankreich auch verfilmt. Ayckbourn lebt in Scarborough und war dort von 1969 bis 2009 künstlerischer Leiter des Stephen Joseph Theatre. 1987 wurde er von der Queen zum "Commander of the Order of the British Empire" ernannt, 1997 als erster Dramatiker seit Terence Rattigan in den Adelsstand erhoben. 2008 erhielt er in England für sein Lebenswerk den Laurence Olivier Special Award, 2010, ebenfalls für sein Lebenswerk, in New York den Special Tony Award.

Der Regisseur
Benno Inderbitzin spielt seit 2005 aktiv bei der Georgsbühne mit. Während sieben Jahren konnte er als Schauspieler viel Erfahrung sammeln. Er brillierte in der Rolle des Charmeurs und Liebhabers (etwa in Manne und anderi Irrtümer oder Charlys Tante) und übernahm mehrmals Hauptrollen (so in Dr Schaukelstuhl oder Funny Money).
Doppeltüren ist nach Stöck, Wyys, Cash; Hotel Mimosa; Drum prüfe wer sich ewig windet und Lüüge, Tod und Tüüfel die fünfte Regiearbeit von Benno Inderbitzin.

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Komödie in zwei Akten mit Vorspiel von R.W. Langer
Dialektbearbeitung von Fritz Klein

Das Stück
Im Himmel treffen sich der Teufel und der Engel Gabriel in der Kantine beim Essen. Der Teufel behauptet, dass Frauen mehr lügen als Männer. Das kann Gabriel, der neuerdings als Frau auftritt, so nicht gelten lassen und widerspricht. Der Teufel, arglistig wie er ist, verleitet Gabriel zu einer Wette: Einen Tag lang wollen sie bei einem gewöhnlichen Ehepaar die Lügen zählen. Wenn Gabriel verliert, gehören die beiden Seelen dem Teufel.
Man findet sich auf der Erde, bei der Durchschnittsfamilie Fischer, wieder. Herr und Frau Fischer haben je ein Verhältnis und kommen sich erst im Laufe des Spieles wieder näher und zusammen. Kaum zu glauben, was an einem Tag absichtlich und unabsichtlich gelogen wird. Mit Zählrahmen bewaffnet machen Teufel und Gabriel eine genaue Auflistung. Damit die Situation nicht ganz so übersichtlich bleibt, bekommen Herr und Frau Fischer zusätzlich Besuch von ihrem «Freund», beziehungsweise seiner «Freundin». Und dies macht natürlich umso mehr Lügen notwendig.
Und bei alledem wird man den Verdacht nicht los, dass von Seiten des Himmels im ganzen Spiel etwas geschummelt wird...

Ein Rundgang durch Arther Geschichte(n)

Die Georgsbühne bietet zusammen mit der Kulturkommission der Gemeinde Arth ein ausserordentliches Theatererlebnis an: Aus einer Auseinandersetzung mit dem Dorf Arth und seiner Geschichte entstand ein spezielles Freilicht-Theaterstück. An verschiedenen Schauplätzen im Dorf begegnen sich Figuren aus verschiedenen Zeiten und ihre Geschichten verflechten sich kontrastreich und ungewöhnlich miteinander. Ein Gesamterlebnis auf verschiedenen Ebenen.
Das Hinterhoftheater 2014 ist eine Wiederaufnahme des Stückes von 2013.

Der Autor und Regisseur
Georg Suter ist seit 1999 aktiv bei der Georgsbühne mit dabei. Er begann als Schauspieler und amtete später – während sieben Jahren – als Regisseur. Heute ist er Präsident des Theatervereins.
Er wirkte als Regisseur unter anderem beim Steiner Theater und am Kollegium Schwyz und als Schauspieler bei der Bühne 66 und in Produktionen von Annette Windlin.

Komödie von Hans Schimmel
Schweizerdeutsche Bearbeitung: Alexandra Meuwly

Das Stück
Seit ihn seine Exfrau ausgenommen hat, will Bernie Bleibtreu seine Geschlechtsgenossen vor der Ehe bewahren. Er gründet ein Eheverhinderungsinstitut mit Namen: «Blib ellei, aber glücklech». Mit allerlei Kniffen und Tricks unterstützt er seine Kunden, um dem Joch der Ehe zu entgehen.
Im gleichen Haus führt Silvia Rapp das Ehevermittlungsinstitut: «Gib dr Brut e Chance». Ihr höchstes Glück ist es, Frauen dabei zu unterstützen, sich Männer zu angeln und in den Hafen der Ehe einlaufen zu können. Die Kunden der beiden Kontrahenten fordern von Bernie und Silvia allerhöchsten Einsatz.
Dem Stück entsprechend überrascht die Georgsbühne dieses Jahr mit einem zweigeteilten Bühnenbild. Die beiden Büros von Bernie und Silvia sind nebeneinander aufgebaut und werden teilweise sogar gleichzeitig bespielt. Während die Personen in den beiden Büros nichts voneinander wissen, hat das Publikum natürlich Einsicht in alle Verstrickungen, die sich so ergeben.

Der Autor
Der Deutsche Hans Schimmel kam eher durch Zufall dazu, Theaterstücke zu schreiben. Zum Volkstheater kam er als Lückenfüller für eine männliche Rolle und lernte so das Theatermachen schätzen. Schliesslich begann er, auch Regie zu führen und selbst Bühnenstücke zu schreiben.
Schimmel schreibt ausschliesslich Komödien – weil Lachen schliesslich gesund ist! Er liebt das lebendige Volkstheater, das nicht von Perfektion, sondern vom «wahren Leben» lebt.

Der Regisseur
Benno Inderbitzin spielt seit 2005 aktiv bei der Georgsbühne mit. Während sieben Jahren konnte er als Schauspieler viel Erfahrung sammeln. Er brillierte in der Rolle des Charmeurs und Liebhabers (etwa in Manne und anderi Irrtümer oder Charlys Tante) und übernahm mehrmals Hauptrollen (so in Dr Schaukelstuhl oder Funny Money).
Drum prüfe wer sich ewig windet ist nach Stöck, Wyys, Cash und Hotel Mimosa die dritte Regiearbeit von Benno Inderbitzin.