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In diesem Jahr feiert die Georgsbühne ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund können Sie an dieser Stelle schon bald Anekdoten aus unserer Vereinsgeschichte lesen.

Schon in den 40er Jahren wurde in Arth Theater gespielt. Damals nannten sich die Theaterfreunde, die im Georgsheim ihre Stücke zum Besten gabe, Katholischer Jungmännerbund. Durch die Kirchenrenovation musste der Jungmännerbund zwangsweise eine zweijährige Pause einlegen. Nach dieser Pause war das Arther Jungmannschaftstheater nicht mehr aktiv.

Doch Arth sollte nicht ohne Volkstheater bleiben. Die drei Lehrer Peter Loser, Peter Reichlin und Sepp Weber erklärten sich bereit, die schöne Tradition wieter zu führen. Diese drei waren es auch, die der losen Theatergruppe den Namen Georgsbühne gaben. 1982 wurde das Stück „Mid Chuchi-Ateil“, 1983 „s’Verlägeheits-Chind“ und 1984 „e tolli Familie“ auf die Bühne gebracht. Doch nur als lose Theatergruppe zu bestehen, war den Dreien zu wenig.

Nach regem Gedankenaustausch und dem Entwerfen der Statuten wurde am 30. November 1984 an der Gründungsversammlung im Sternen in Arth die Georgsbühne Arth aus der Taufe gehoben. Das damalige Motto ist bis heute eher selten zu sehen in unserer Region. Denn in den Statuten steht ausdrücklich geschreiben „Junge Arther spielen Volkstheater“. Wichtig dabei ist vor allem, dass nur junge Leute Theater spielen, aus welcher Gemeinde sie stammen ist schon längst unwichtig geworden. Sepp Weber wurde einstimmig zum Präsidenten gewählt. Am 25. Januar 1985 feierte die Georgsbühne Arth mit dem Stück „e verzwickti Hushaltig“ unter der Regie von Peter (Steno) Steiner seine erste Premiere. 5 Mal wurde dieses Stück aufgeführt. Im Vergleich zu heute spielt die Georgsbühne 8 Mal und kann sich beinahe immer über einen ausverkauften Saal freuen.

Es ist sehr erfreulich, dass wir immer wieder junge Spielerinnen und Spieler gewinnen können, welche dieses schöne Hobby ausüben. Während den letzten 20 Jahren haben wir unseren Verein in seiner Struktur laufend optimiert und gefestigt. Aber auch die Stückwahl hat sich verändert. Es werden vermehrt auch Stücke aus anderssprachigen Gebieten auf unserer Bühne gezeigt. Durch die erfolgreichen Produktionen der vergangenen Jahre hat sich auch der Anspruch unseres Publikums gesteigert und diesem wollen wir natürlich auch gerecht werden. Unser Verein zählt derzeit 80 Aktivmitglieder, gut 170 Gönner und unsere fünf Ehrenmitglieder Esther Loser-Fach, Emilie Schuler, Sepp Weber, Andi Imlig, Hermann Imhof und einen Ehrenpräsidenten Zälli Beeler.